Basisstation für ein Telefon

Für ein Schnurlostelefon ist die Basisstation verlorengegangen. Ein Ersatz ist schnell aus Holz gebaut. Die Stromversorgung erfolgt über ein an den Router angeschlossenes USB-Kabel. Zwei kleine Schlossschrauben stellen den Kontakt zum Telefon her. Die Kommunikation erfolgt direkt zwischen Telefon und Router, die Basisstation dient nur als Stromversorgung.

Werbeanzeigen

Schuhregal

Ein Schuhregal aus Nadelholz war gewünscht. Kein Problem für unsere Werkstatt. Um die Sache ein wenig interessanter zu machen, wird in die Regalböden ein Muster gefräst. Von den Böden werden die Ecken „abgeschnitten“, in die Beine werden Löcher bis zur Diagonalen gestemmt und die Böden in diese eingesetzt. Für das oberste Brett wird nur ein „L“ der Beine stehen gelassen, dass den entsprechend ausgesägten Boden umfasst. Die Oberflächenbehandlung erfolgt diesmal nicht mit Leinöl sondern einem leinölbasiertem Lack, der die Reinigung erleichtert.

Schneidebrettchen

Bei diesem Schneidebrettchen wurde die Kappsäge getestet: Viele exakt gleich große Parallelogramme aus verschiedenen Hölzern mussten gesägt werden. Aus je drei Parallelogrammen wird dann ein Würfel bzw. Sechseck zusammengeleimt. Nach dem Trocknen, werden die Sechsecke zum Brettchen verleimt. Dann wird die Oberfläche gehobelt, die Kanten besäumt und mit einem Rahmen versehen. Schlussendlich wird das Brettchen mit Leinöl geölt.

Pflanzkübel

Auch die Pflanzkübel vor dem K.A.F.F. sind selbstgebaut. Gebrauchte IBCs (Intermediate bulk container) werden in der Mitte geteilt. Das Oberteil wird auf eine neue Palette gestellt, das Unterteil bleibt auf der ursprünglichen Palette. Aus Palettenholz wird dann eine Verschalung und eine Sitzbank rund um den Container gebaut.

Wichtig ist es Löcher in den Boden des Containers zu bohren um Staunässe zu vermeiden. Gefüllt werden die Kübel zuerst mit Steinen und dann mit Erde.

Garderobe

Astgabeln sind geschaffen als Kleiderhaken: Sie sind genau so gewachsen, dass auf den abstehenden Ast wirkende Kräfte in den Stamm geleitet werden ohne dass sich die Astgabel spaltet..

Die gesammelten Astgabeln werden auf der Rückseite gerade gesägt und die Enden werden mit einem Messer verrundet. Dann können sie auf ein Brett geklebt und verschraubt werden. Noch mit Leinöl einreiben und fertig ist die, ein wenig rustikale, Garderobe.

Wir können auch Fahrräder

Bis jetzt haben wir nur Projekte aus der Holzwerkstatt vorgestellt. Aber wir
haben ja auch eine Fahrradwerkstatt:

In diesem Projekt wurde ein altes Stadtrad zu einem minimalistischen Dualspeedrad
umgebaut. Dazu entfernen wir zuerest alle Anbau- und Anlötteile. Das macht den Rahmen immer noch nicht zu einem leichten Rennradrahmen aber schickt sieht es aus. Die Rahmenhöhe ist 62cm, der Rahmen wirkt also noch ein wenig schlanker.

Nachdem alle Teile entfernt wurden, wird ein grader Lenker und ein neuer Sattel montiert. Das Vorderrad kann komplett von einem anderen Rad verwendet werden. Das Hinterrad braucht es mehr Arbeit: Die selbe Felge wie beim Vorderrad soll mit einer Duomatic Schaltung kombiniert werden. Die Duomatic ist eine alte Nabenzweigangschaltung, die durch zurücktreten geschaltet wird. Es sind also keine Schaltzüge notwenidg. Das Hinterrad muss also komplett neu eingespeicht werden.

Zuerst werden die richtige Speichenlänge berechnet und die Speichen bestellt, dann kann mit dem Einspeichen begonnen werden. Wir sind dabei der Anleitung von Sheldon Brown gefolgt. Das hat auch ohne Probleme geklappt nur das zentrieren erfordert Zeit und Muße. Danach noch schnell ein neuen Mantel für das Hinterrad und fertig ist das Duospeedrad.

Es lässt sich sehr gut fahren, die Duomatic ist ein brauchbarer Kompromiss zwischen Singlespeed ohne Schaltzüge und richtiger Gangschaltung. Zum Glück hat Osnabrück nicht so viele Berge.

Klavierhocker

Dieser höhenverstellbarer Klavierhocker wurde für das Klavier im K.A.F.F. gebaut. Bis auf die Buchenrundhölzer ist er komplett aus gebrauchten Dachlatten gebaut. Die Beine bestehen aus je zwei verleimten Dachlatten. Der Sitz selbst aus zehn verleimten Dachlatten, dabei wechseln sich stark und weniger stark verwitterte Dachlatten ab.

Der Hocker kann durch die in den Lochleisten steckenden Buchenrundhölzern in der Höhe verstellt werden.